Geheimnisvolle Geräusche hinter der Tür
Ein Bläsertag, gestiftet vom Landesmusikverband Rheinland-Pfalz, hatte die Grundschule Hochdorf-Assenheim, beim Landeswettbewerb „Musikus“ (Musik und Schule) gewonnen. Nun ist er eingelöst worden. „Musik macht Spaß“ war das Motto beim Musikunterricht für die fünf bis sechsjährigen Kinder der beiden Kindergärten, in dem sie eine Rhythmus- Aufführung einstudierten. Und für die Grundschulkinder wurde vom Dirigenten des Katholischen Musikvereins, dem Kooperationspartner der Grundschule, ein umfangreiches Programm organisiert – mit Dozenten in den Bereichen Holz und Blechblasinstrumente, sowie Schlagwerk und ebenfalls „Musik macht Spaß“. Jede Klasse wechselte in jeder Schulstunde den Themenbereich und lernte auf diese Weise die vier Gebiete kennen. Im Instrumentalbereich ging es dabei vor allem um die Vorstellung der Instrumente, die Tonerzeugung und, ganz wichtig, das Selbst-Ausprobieren, bei dem die Kinder begeistert bei der Sache waren. Die Klasse 1b begann den Morgen bei den Holzblasinstrumenten und hatte gleich die schwierige Frage zu lösen, warum denn eine aus Metall gefertigte Querflöte ein Holzblasinstrument sei. Mit der Dozentin Monika Deck lernten die Kinder verschiedene Flöten und die Geschichte der Querflöte kennen. Beim Ausprobieren bekamen alle Kinder auf Anhieb einen Ton aus der Querflöte und später auch aus den anderen Instrumenten, was für strahlende Gesichter sorgte. Dann ging es zum Schlagwerk. Aufgeregt warteten die Sechs- und Siebenjährigen mit ihren Lehrerinnen Sandra Köppl und Anke Müller-Frey vor der Tür, durch die schon geheimnisvolle Geräusche zu hören waren. Als alle auf Matten und Stühlen Platz genommen hatten, spielte Thorsten Gellings zur Einstimmung ein Zirkusstück auf dem Marimbaphon und beeindruckte Kinder und Lehrerinnen durch seine Virtuosität. Anschließend erarbeitete er nach und nach mit den Kindern die Geschichte der Schlagwerke vom S
teine aufeinanderschlagen bis zum Schlagzeug von heute. Dabei demonstrierte er auch immer wieder ungewöhnliche Klänge, und ließ die Kinder ihre Vorschläge zu langen Tönen, oder dem Spiel mit mehreren Schlägern einfach mal ausprobieren, bevor er die Lösung zeigte. Anschließend übte Svenja Walter mit den Erstklässlern einen Tanz ein, und nach einer Pause ging es frisch gestärkt zu den Blechblasinstrumenten, bei denen es vor allem die große Tuba den Kindern besonders angetan hatte. Zum Abschluss des Tages trafen sich alle Klassen und die Kindertagesstättenkinder auf dem Schulhof, um, moderiert von Xaver Drews, vor Eltern, Lehrern und offiziellen Gästen von der Schulaufsicht, der Universität Landau, dem Landesmusikverband sowie aus der Kommunal- und Landespolitik die Ergebnisse zu präsentieren. Hier zeigte sich, dass der Schlagwerker Thorsten Gellings ganz besonders das Herz der Kinder erobert hatte, erhielt er doch für seine nicht alltäglichen Schlag-Stücke (zum Beispiel mit Handwerkszeug) viel Applaus und wurde von den Kindern zu einer Zugabe aufgefordert. Eifrig beklatscht wurden auch die beiden Tänze der Kindertagesstättenkinder und der Grundschulkinder. Auf die Frage von Xaver Drews, ob es denn allen Spaß gemacht habe, hallte ein lautes einstimmiges „Jaa!“ über den Schulhof.(Auszug: Rheinpfalz 09.05.2012)
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Spannung an Becken und PaukeSchlagzeigensemble des Kath. Musikverein Hochdorf Dass das Schlagzeug mehr als ein rhythmisches Begleit-instrument ist, zeigen acht Schlagzeuger der beiden Jugendkapellen und der Aktiven Kapelle des Katholischen Musikvereins Hochdorf. Im seit Herbst 2011 bestehenden Schlagzeugensemble erarbeiten sie unter der Leitung von Thorsten Gellings verschiedene Kompositionen. „Pause ist auch Musik“, erläutert Thorsten Gellings, den acht Musikern des Hochdorfer Schlagzeugensembles, als es darum geht eine Schlagwerk-Komposition, die das Klangbild einer arbeitenden Maschine musikalisch darstellen will, umzusetzen. „Ihr müsst in den Pausen ganz konzentriert und ruhig dasitzen, nichts darf von der aufgebauten Spannung ablenken, dann erst entsteht die Magie des Stückes“, sagt er und demonstriert an der großen Trommel, wie er sich die Umsetzung vorstellt. So sparsam die in dem Stück verwendete Instrumentierung mit kleinen Trommeln, Becken, Pauke und großer Trommel ist, so vielfältig ist doch die Schlagweise und die damit erzielte Wirkung: Aufeinanderschlagen der Schlagstöcke, Schlagen auf den Rand der Trommel, auf die Trommel und die Becken. Allein damit lässt sich rhythmisch und dynamisch ein großer Spannungsbogen aufbauen. Dagegen hat das zweite Probestück des Tages, der „Marsch der Musketiere“, einen ganz anderen Charakter. Hier werden noch weniger Schlaginstrumente verwendet: lediglich kleine Trommeln und eine größere Trommel. Aber wenn man meint Schlagzeuger säßen oder ständen nur hinter ihren Instrumenten, wird man hier eines Besseren belehrt: Zeigen doch die sechs Spieler der kleinen Trommeln eine ausgeklügelte Choreografie. Bei aller Konzentration merkt man den Musikern zwischen zwölf und 25 Jahren die Freude am gemeinsamen Musizieren an. „Es macht Spaß, weil es mal etwas anderes ist als nur in der Kapelle zu spielen“, sagt Johannes Drews und präsentiert Thorsten Gellings eine Komposition, die er entdeckt hat und gerne mal im Ensemble spielen möchte. „Das weite Spektrum des Schlagwerks zu vermitteln und das Zusammenspiel innerhalb der Schlagzeuger und mit der Kapelle zu optimieren“, war laut Xaver Drews, Dirigent der Aktiven Kapelle, die Motivation des Musikvereins das junge Ensemble zu gründen. Die Schlagzeuger treffen sich einen Vormittag im Monat und üben an den Schlaginstrumenten. Zu verschiedenen Themen werden Dozenten eingeladen. „Dabei geht es auch darum, das Instrument effektiver zu beherrschen, das heißt mit weniger Kraft das Gleiche zu erreichen“, sagt Drews. Seinen ersten Auftritt hatte das Ensemble bereits auf der Weihnachtsfeier der Musikvereins. Als nächster Auftritt steht das Hochdorfer Musikfest an und großes Ziel ist zur Zeit das Weltjugendmusikfestival in Zürich Anfang Juli, in dem sich das Schlagzeugensemble einem Wertungsspiel stellen wird. „Dafür haben wir das Maschinenstück geprobt und außerdem werden wir ein Stück auf Pappkartons spielen“, erzählt Thorsten Gellings und zeigt das entsprechende Notenmaterial mit genauer Schlagbeschreibung.(Auszug RHEINPFALZ 09.05.2012) Vollständige Pressemitteilung Weitere Information zum Schlagzeugensemble 5. Welt Jugendmusik Festival Zürich 2012: Begegnungen fürs Leben - Auch wir sind dabeiInternationaler Musikwettbewerb mit besonderer Note
Die Stadt Zürich wird für die Teilnehmer aus Ländern wie Malaysia, Deutschland, Schweiz oder Schweden zur Bühne für ihre Darbietungen und zum Ort des Austausches, Kennenlernens und des Zusammenspiels. Namhafte Musiker und Juroren komponieren die Aufgabenstücke für den Konzert-Wettbewerb. Für Stimmung ist gesorgt Nebst Galakonzerten, Marschmusikwettbewerben und Konzerten an Austragungsorten wie Hallenstadion oder Tonhalle sorgt ein Festbetrieb und eine „Chilbi“ für Unterhaltung. Am Samstag, 7. Juli 2012, schenkt das Festival mit einem Festumzug durch die berühmte Bahnhofstrasse der Stadt Zürich, ihren Bewohnern und Besuchern eine unvergessliche Buntheit aus Melodien, Noten und Rhythmik. Die Jugendkapelle und das Schlagzeugensemble des Musikverein Hochdorf werden sich am Freitag, den 06.Juli 2012 und Samstag, den 07. Juli 2012 im Wertungsspiel den Juroren präsentieren. Unsere musikalischen Vorbereitungen für die internationale Großveranstaltung haben bereits begonnen. Die Spannung steigt, unsere Musikerinnen und Musiker freuen sich schon jetzt auf die Teilnahme. Weitere Informationen folgen in Kürze. Wir suchen Verstärkung - Lust bei uns mitzumachen?Seid ihr auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung? Möchtet ihr ein Blasinstrument oder Schlaginstrument lernen? Spielt ihr bereits ein Instrument und sucht ein musikalische Zuhause, bei dem auch noch das Miteinander wichtig ist? Möchtet ihr euch für die Gemeinschaft engagieren? Möchtet ihr bei Events mitwirken? Möchtet ihr ehrenamtlich tätig sein? Es ist jeder hertlich willkommen ob jung oder alt. Dann seid ihr bei uns richtig. Sprecht uns an oder kommt einfach vorbei? Jeden Freitag von 17:00 - 22:00 Uhr in den Proberäumen des Kath. Musikverein Hochdorf, Alfons-Legner-Straße 5-7, 67126 Hochdorf (Keller Grundschule Hochdorf) Direkter Kontakt: Vorstand: Josef Amberger, Tel.: 06231/929030 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Dirigent: Xaver Drews, Tel.: 06235/1441 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Eintrittserklärung zum Download |

Dass das Schlagzeug mehr als ein rhythmisches Begleit-instrument ist, zeigen acht Schlagzeuger der beiden Jugendkapellen und der Aktiven Kapelle des Katholischen Musikvereins Hochdorf. Im seit Herbst 2011 bestehenden Schlagzeugensemble erarbeiten sie unter der Leitung von Thorsten Gellings verschiedene Kompositionen. „Pause ist auch Musik“, erläutert Thorsten Gellings, den acht Musikern des Hochdorfer Schlagzeugensembles, als es darum geht eine Schlagwerk-Komposition, die das Klangbild einer arbeitenden Maschine musikalisch darstellen will, umzusetzen. „Ihr müsst in den Pausen ganz konzentriert und ruhig dasitzen, nichts darf von der aufgebauten Spannung ablenken, dann erst entsteht die Magie des Stückes“, sagt er und demonstriert an der großen Trommel, wie er sich die Umsetzung vorstellt. So sparsam die in dem Stück verwendete Instrumentierung mit kleinen Trommeln, Becken, Pauke und großer Trommel ist, so vielfältig ist doch die Schlagweise und die damit erzielte Wirkung: Aufeinanderschlagen der Schlagstöcke, Schlagen auf den Rand der Trommel, auf die Trommel und die Becken. Allein damit lässt sich rhythmisch und dynamisch ein großer Spannungsbogen aufbauen. Dagegen hat das zweite Probestück des Tages, der „Marsch der Musketiere“, einen ganz anderen Charakter. Hier werden noch weniger Schlaginstrumente verwendet: lediglich kleine Trommeln und eine größere Trommel. Aber wenn man meint Schlagzeuger säßen oder ständen nur hinter ihren Instrumenten, wird man hier eines Besseren belehrt: Zeigen doch die sechs Spieler der kleinen Trommeln eine ausgeklügelte Choreografie. Bei aller Konzentration merkt man den Musikern zwischen zwölf und 25 Jahren die Freude am gemeinsamen Musizieren an. „Es macht Spaß, weil es mal etwas anderes ist als nur in der Kapelle zu spielen“, sagt Johannes Drews und präsentiert Thorsten Gellings eine Komposition, die er entdeckt hat und gerne mal im Ensemble spielen möchte. „Das weite Spektrum des Schlagwerks zu vermitteln und das Zusammenspiel innerhalb der Schlagzeuger und mit der Kapelle zu optimieren“, war laut Xaver Drews, Dirigent der Aktiven Kapelle, die Motivation des Musikvereins das junge Ensemble zu gründen. Die Schlagzeuger treffen sich einen Vormittag im Monat und üben an den Schlaginstrumenten. Zu verschiedenen Themen werden Dozenten eingeladen. „Dabei geht es auch darum, das Instrument effektiver zu beherrschen, das heißt mit weniger Kraft das Gleiche zu erreichen“, sagt Drews. Seinen ersten Auftritt hatte das Ensemble bereits auf der Weihnachtsfeier der Musikvereins. Als nächster Auftritt steht das Hochdorfer Musikfest an und großes Ziel ist zur Zeit das Weltjugendmusikfestival in Zürich Anfang Juli, in dem sich das Schlagzeugensemble einem Wertungsspiel stellen wird. „Dafür haben wir das Maschinenstück geprobt und außerdem werden wir ein Stück auf Pappkartons spielen“, erzählt Thorsten Gellings und zeigt das entsprechende Notenmaterial mit genauer Schlagbeschreibung.
Vom 6. – 10. Juli 2012 findet das fünfte Welt Jugendmusik Festival Zürich statt. Für den Grossanlass haben sich bis heute rund 75 Musikkorps mit 3'500 Teilnehmern aus aller Welt angemeldet. Der musikalische Wettstreit steht Jugendlichen unter 25 Jahren aus Harmonien, Blasorchestern, Brassbands, Trommel- und Percussionsgruppen sowie Orchestern mit Fanfarenbesetzung und Musikshowformationen offen.
