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Musik schenkt Freu(n)de

"Musik schenkt Freu(n)de" - Das ist unser Motto und unsere Motivation uns der Musik zu widmen. Denn Musik ist für uns ein Allroundtalent.
Musik ist viel mehr als ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein. Sie kann bei Kindern die geistige und soziale Entwicklung fördern. Sie mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. Musik weckt positive oder negative Gefühle, weckt Stimmungen und Erinnerungen, beruhigt und entspannt oder aktiviert.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem aktiven Musizieren - gerade in einer Gruppe - zu. Die Fülle der gleichzeitig zu verarbeitenden Informationen stellt für das Gehirn eine große Herausforderung dar: Noten, Tonhöhen, Takte und Rhythmen müssen erfasst und in eigenes Handeln umgesetzt werden. Dabei werden Gehirn und Gedächtnis trainiert. Lesefähigkeit, Erinnerungsvermögen, mathematische Fähigkeiten, räumliches Denken und Intelligenzquotient werden positiv beeinflusst.
Früher ging man davon aus, dass schon Musik-Hören ausreiche, um Kinder intelligenter zu machen („Mozart-Effekt“). Eine wissenschaftliche Langzeitstudie aus den 1990er Jahren belegt allerdings, dass erst aktives Musizieren Kinder und Jugendliche intelligenter macht und ihre soziale Kompetenz verbessert. Das Erlernen eines Instruments unterstützt zudem die Entwicklung von Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Davon profitieren vor allem auch Schüler mit Konzentrationsdefiziten.
Gemeinsame Erfolgserlebnisse im Rahmen der Probearbeit oder bei öffentlichen Auftritten stärken das Gemeinschaftsgefühl und fördern Teamgeist. Gemeinsames Musizieren verlangt zudem ein fein abgestimmtes Aufeinander-Hören und fördert die Wahrnehmung des Anderen. Zugleich belegt die Studie, dass sich die soziale Urteilsfähigkeit der Kinder erhöht. Sie sind besser in der Lage, aus Erfahrungen zu lernen sowie Situationen des Alltags adäquat zu erfassen und zu beurteilen.
Auch in der Medizin findet Musik breite Anwendung in Schmerztherapie und Rehabilitation. In diesem Bereich hat sich vor allem das Spielen von Blasinstrumenten als Therapiehilfe bei chronischen Atemwegserkrankungen erwiesen. Besonders geeignet sind in diesem Fall hohe Blasinstrumente wie Klarinette, Trompete und Oboe. Sie trainieren die Atemmuskulatur in besonderem Maße. Darüber hinaus sind jugendliche Patienten, die musizieren, emotional leistungsfähiger und können ihre Erkrankung besser bewältigen.
Bei all diesen positiven Effekten ist aber ein Aspekt ganz besonders hervorzuheben: Es macht einfach Freude, ein Instrument zu spielen. Es begeistert, den Erfolg zu erleben, vom staunenden Zuhörer zum wissenden Musiker zu werden. Es ist ein tolles Gefühl, als Solospieler oder Mitglied eines Ensembles nach engagierter Probearbeit den Applaus für einen gelungen Auftritt entgegenzunehmen. Und es bereichert, über die Gemeinschaft als Musiker hinweg, Freundschaft zu finden und zu pflegen:
Musik schenkt Freu(n)de!
