Instrumentenkunde
Instrumentenkunde

QuerflöteFlöten kannte man bereits im 9 Jahrh.v.Chr. in China, ebenso waren Sie in Italien in der vorrömischen Zeit bei den Etruskern bekannt. Sie haben eine lange Entwicklung durchgemacht, viele verschiedene Holzarten wurden verwendet, von den kleinsten bekannten Soldateninstrumenten aus dem 16. und 17. Jahrhundert hat sich die jetzt gebräuchliche Böhmflöte entwickelt. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Theobald Böhm entwickelt. Sie ist in C gestimmt.
![]() Die Einsatzmöglichkeit der Querflöte ist sehr groß: solistisch, im Blasorchester/Musikverein und im Symphonieorchester. Die kleine Flöte ist die Piccolo Flöte, eine Oktave höher gestimmt als die Böhmflöte.
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OboeIhr Ton ist der Hirtenflöte ähnlich und wird auch im Orchester für ähnliche Klangbilder verwendet (z.B. Pastorale von Beethoven). Die Einsatzmöglichkeiten für die Oboe reichen von solistischem Spiel über Kammermusik, Symphonieorchester bis hin zum Blasorchester/Musikverein.
Hörprobe Oboe Eine Abwandlung der Oboe ist das Englisch Horn Hörprobe Englisch Horn Fagott Das Fagott wird mit einem Doppelrohr gespielt und gehört zu den Holzblasinstrumenten. Es ist aus einem Symphonieorchester nicht mehr wegzudenken. Das sehr schöne, warm klingende Instrument ist nicht schwer zu blasen, und trotz seiner Größe auch für Mädchen geeignet. Die Noten werden im Baßschlüssel geschrieben.Der Ursprung des Fagotts ist umstritten. Um 1700 erhielt es seine heutige solistische Funktion, aber verschiedene Vorgänger des Fagotts waren schon im Mittelalter gebräuchlich. Einsatzmöglichkeiten: solistisch, Kammermusik, Symphonieorchester, Blasorchester/Musikverein. KlarinetteEs wird die B-, A-, Es- und C-Klarinette verwendet. Die am meistgespielte ist die B-Klarinette (sowie auch bei uns im Musikverein). In Deutschland wird das deutsche oder sogenannte Öhler-System gebaut und überwiegend gespielt. Im Ausland ist das Böhm-System gebräuchlich. Die Klarinette sollte mindestens 17 Klappen haben.
Sie hat wie viele Blasinstrumente bereits im Altertum (Ägypten) ihren Ursprung und wurde im Mittelalter und in der Barockzeit weiter entwickelt. Sie wird mit einem Blatt gespielt. Die Einsatzmöglichkeit der Klarinette ist sehr groß: solistisch, im Blasorchester/Musikverein, im Symphonieorchester und in der Jazz-Musik.
Hörprobe Klarinette Saxophon Das Saxophon gehört durch die Art des Mechanismus und des Musikstücks mit Blatt zu den Holzblasinstrumenten, obwohl es rein aus Metall![]() ![]() Das Saxophon gibt es in vier verschiedenen Ausführungen je nach Klanghöhe: Sopran-, Es-Alt-, Tenor-, Bariton-Saxophon. Sopranino und Baß-Saxophon sind wenig gebräuchlich. Die Einsatzmöglichkeit des Saxophon ist sehr groß: solistisch, im Blasorchester/Musikverein, in Tanzorchestern, Jazz-Musik, aber auch in der Konzertmusik.
Hörprobe Alt-Saxophon Hörprobe Tenor-Saxophon Hörprobe Bariton-Saxophon Trompete / Flügelhorn Die Trompete ist ein sehr beliebtes Blechblasinstrument, das in allen Sparten der Musik eingesetzt werden kann. Die Geschichte beginnt in der Antike und führt über das abendländische Mittelalter in unsere heutige Zeit. Sie war das königliche Instrument, das im Mittelalter der Mittelpunkt der Hofmusik war.Heute ist die B-Trompete am gebräuchlichsten. ![]() Die Noten werden im Violinschlüssel geschrieben. Einsatzmöglichkeiten: solistisch, Kammermusik, Symphonieorchester, Jazz-Musik und Blasorchester/Musikverein. Die Noten werden im Violinschlüssel geschrieben. Das Flügelhorn, früher nur im Blasorchester eingesetzt, wird heute wieder populär. Immer mehr namhafte Jazz-Trompeter verwenden heute zusätzlich zur Trompete das Flügelhorn. Im Blasorchester ist es quasi die 1.Geige und durch keine Trompete ersetzbar. Hörprobe Trompete Waldhorn Vom Waldhorn gibt es verschiedene Modelle. Das Doppelwaldhorn in F und B ist das vollkommenste (wird auch bei uns im Musikverein gespielt). Das Waldhorn wurde aus den einfachen Jagd- und Militärhörnern nach und nach zu seiner heutigen Vollkommenheit entwickelt. Ein tolles Blechblasinstument mit wunderschönem Klang, welches das Klangbild eines Orchesters verfeinert.Die Noten werden im Violinschlüssel geschrieben. Einsatzmöglichkeit: solistisch, Kammermusik, Symphonieorchester und Blasorchester/Musikverein. Hörprobe Waldhorn Posaune Die Posaune zählt außer Trompete, Flöte und Pauke mit zu den ältesten Instrumenten. Die heute gebräuchliche Art ist die Zugposaune. Die Noten werden im Baßschlüssel geschrieben. Es gibt mehrere Modelle. Die Jazz-Posaune ist etwas enger, auch mit kleinerem Schallbecher, gebaut als die Konzert-Posaune.Die Posaune ist ein sehr schön klingendes Blechblasinstument.
Die Einsatzmöglichkeiten der Posaune sind sehr groß. Von der kleinsten Band bis hin zum solistischen Spiel, Jazz-Musik, sowie im Blasorchester/Musikverein als auch im Symphonieorchester. Hörprobe Posaune Tenorhorn / Bariton Das Tenorhorn ist ein Blechblasinstrument und wird hauptsächlich nur im Blasorchester verwendet. Da ist es jedoch unersetzlich und äußerst wichtig! Im Blasorchester hat es wichtige Stimmen zu erfüllen. Die Noten werden im Violinschlüssel geschrieben. Der Bariton, etwas größer und weiter gebaut als das Tenorhorn, kommt ebenfalls nur im Blasorchester zum Einsatz. Ebenfalls eine sehr wichtige Stimme! Es gibt 3- und 4-ventilige Instrumente. 4ventilig erleichtert das Spiel. Die Noten werden im Baßschlüssel als auch in Violinschlüssel geschrieben Hörprobe Tenorhorn Hörprobe Bariton Tuba Die Tuba (Baß) ist das tiefste Blechblasinstrument. Ein ganz wichtiges Instrument im Blasorchester, aber auch im Symphonieorchester. Tuben oder Bässe gibt es in verschiedenen Größen und in verschiedenen Stimmungen. Die gebräuchlichsten sind die B-Tuba oder die Es-Tuba für das Blasorchester. B-Tuben sind 3- oder 4ventilig. 4ventilige erleichtern das Spiel. Im Symphonieorchester wird die 6ventilige F-Tuba verwendet. Die Noten der B-Tuba werden im Baß-Schlüssel und die der F-Tuba im Violinschlüssel geschrieben Einsatzmöglichkeiten: Von der kleinsten Band bis hin zum solistischen Spiel, sowie im Blasorchester als auch im Symphonieorchester. Hörprobe Tuba Schlagzeug / Percussion Zum Sammelbegriff „Schlagzeug“ gehört eine große Anzahl verschiedener Trommeln, Pauken und Rhythmusinstrumenten. Die Trommeln, Rasseln usw. waren in der Geschichte der Menschheit schon sehr früh vertreten und zwar zu rein kultischen Zwecken.In der modernen Musik und vor allem in der Band-Musik spielt das Schlagzeug eine wichtige Rolle. Im großen Symphonie- oder Blasorchester teilen sich die Schlagzeuger die einzelnen Instrumente in Schlaggruppen auf. Bei einer kleinen Kapelle oder Band spielt der Schlagzeuger mit einem kombinierten Schlagzeug allein. ![]() Zum Schlagzeug gehören zum Beispiel: Große Trommel, kleine Trommel, Tom-Tom, Becken, Pauken, Triangel, Kastagnetten, Schüttelrohr, Glockenspiel, Xylophon, Vibraphon, Claves, Marimbaphon, Kuhglocken, Tambourin, Rumbakugeln, Holzblocktrommeln, usw. Diese Reihe ließ sich noch lange fortsetzen. Aber nur die erstgenannten Instrumente gehören zur Grundausstattung für ein Schlagzeug.Hörprobe Schlagzeugset Hörprobe Bongo Hörprobe Becken Hörprobe Cabaza Hörprobe Conga Hörprobe Glocke Hörprobe Gong Hörprobe Glockenspiel Hörprobe Kastagnetten Hörprobe Pauke Hörprobe Tambourin Hörprobe Triangel Hörprobe Trommel Hörprobe Vibraphon Hörprobe Xylophon Kontrabass Der Grösste in der Streicherfamilie ist der Kontrabass; er hebt sich von seinen Geschwistern besonders ab. Während bei Geige, Bratsche und Cello die Saiten in Quinten - im Fünftonabstand - gestimmt sind, stimmt man beim Bass in Quarten. Das heisst: Der Abstand zwischen zwei Saiten beträgt vier Töne. Der Kontrabass hat vier, häufig aber auch fünf Saiten.Im Unterschied zu den anderen Streichern halten viele Bassisten ihren Bogen untergriffig, da dieser Griff ihnen mehr Kraft bringt. Der Bass erfordert vom Spieler grosse Körperkraft und körperlichen Einsatz. Man hat einmal berechnet, dass ein Bassist während einer grossen Sinfonie dieselbe Arbeit leistet wie ein Bergmann in einer Acht-Stunden-Schicht. Um das Rieseninstrument richtig handhaben zu können, spielen die Bassisten im Stehen oder sie sitzen auf einem „Basshocker‘. Ihre Hände, vor allem die linke Hand, müssen sehr kräftig sein, denn eine Bass-Saite ist etwa zehnmal so dick wie eine Geigensaite. Der Kontrabass findet immer mehr Einzug in Blasorchester Arrangements. Nicht bur bei symphonischer und konzertanter Blasmusik, sondern auch bei Jazz/Swing und modernen Blasorchester Arrangements bereicht der Kontrabass das Klangspektrum eines Blasorchesters Hörprobe Kontrabass Bassklarinette
Der Bass der Klarinettenfamilie ist in B notiert, meist im Violinschlüssel, und klingt eine Oktave tiefer als die B-Klarinette. Im Gegensatz zu ihrer kleinen Schwester muss die Bass-Klarinette aber nur selten artistische Fingerübungen machen. Vielmehr kommt es bei ihr auf Klang und ruhige Bewegung an. Das Verhältnis von B- und Bass-Klarinette lässt sich deshalb mit dem von Violine und Cello im Symphonie-Orchester vergleichen. Dort hat sich die Bass-Klarinette seit ihrem Ritterschlag durch Meyerbeer, der sie 1836 mit einem großangelegten Rezitativ in seiner Oper "Die Hugenotten" einführte, einen festen Platz erobert. Berühmte Komponisten schrieben ihr seither Solopassagen auf den Leib. Das bekannteste Bass-Klarinettensolo in der Klassik ist wohl der "Tanz der Zuckerfee" aus Tschaikowskis Ballett "Der Nussknacker". Solistische Passagen finden sich außerdem in einigen Wagner-Opern, vor allem in "Tristan und Isolde" und der "Walküre", und in der "Rhapsodie Espagnole" von Maurice Ravel. Auch in den symphonischen Dichtungen von Richard Strauss und in praktisch allen Orchesterkompositionen von Gustav Mahler spielt die Bass-Klarinette eine wichtige Rolle. Vor allen in der Neuen Musik wird die Bass-Klarinette auch in kleinen Besetzungen eingesetzt. Arnold Schönbergs "Pierrot Lunaire" gilt hier als Paradebeispiel. Im Klarinettenquartett ist sie als Bassinstrument stets besetzt. Und auch als Solo-Instrument wird die Bass-Klarinette im vergangenen Jahrhundert in einer Vielzahl von virtuosen und oft schwierig zu spielenden Solo-Stücken in Szene gesetzt. Genannt seien hier als Beispiel Mauricio Kagels 1995 vorgelegtes Stück "Schattenklänge", Diedrich Erdmanns "Monolog", Othmar Schoecks Sonate für Bassklarinette und Klavier op.41, Elliott Carters "Steep Steps", Olga Neuwirths "Spleen" sowie auch Iris ter Schiphorts "He bill" von 2005. Im Jazz spielte 1926 Omer Simeon in der Nummer "Someday Sweetheart" von Jelly Roll Morton und seinen Red Hot Peppers das erste Bass-Klarinetten-Solo. Der erste wichtige Bass-Klarinetten-Solist im Jazz aber war Eric Dolphy, ein US-amerikanischer Jass-Musiker und Wegbereiter der Jazz-Avantgarde, der die Bass-Klarinette in den 1960er-Jahren als ernst zu nehmende Jazzinstrument etablierte. Seither wird die Bass-Klarinette im Jazz oft verwendet, häufig als Nebeninstrument von Saxophonisten. Akustisch sind Saxophon und Bass-Klarinette zwar nur entfernte Verwandte, stammen aber, was viele nicht wissen, vom selben Vater. Adolphe Sax hat die Entwicklung der Bass-Klarinette entscheidend beeinflusst. Da es um 1800, als die Entwicklung der Bass-Klarinette begann, noch keine ausgereiften Klappen gab, musst das Instrument mehrfach geknickt werden, um mit den Fingern die weit auseinander liegenden Tonlöcher abzudecken. In den Anfängen ähnelte die Bass-Klarinette daher eher einer gewundenen Schlange. Bis der Belgische Instrumentenbauer Adolphe Sax um 1840, jetzt schon unter Verwendung stark verbesserter Klappen, die gerade Instrumentenform einführte, die dem heutigen Instrument schon sehr ähnlich sah. Große Hände und lange, kräftige Finger sind aber auch heute Voraussetzung für den Griff zur Bass-Klarinette. Ansonsten ist das Anforderungsprofil an Bass-Klarinetten nicht so hoch als das bei der B-Klarinette. Nur selten sind Bass-Klarinettenstimmen virtuos. Dafür braucht der Bass-Klarinettist aber eine erheblich größeres Lungenvolumen, weil Komponisten und Arrangeure der Bass-Klarinette mit großen Legatobögen und langen Haltetönen die Rolle der Klangmalerin zuweisen. Außerdem sollte man als Bass-Klarinettist auf das Rampenlicht verzichten können. Denn echte Soli sind im Blasorchester, auch im sinfonischen, eher selten. Den geheimnisvollen, entfernten Ton und tollen, unverwechselbaren Klang der Bass-Klarinette werden der Klarinettist und das Publikum dafür umso mehr zu schätzen wissen. Quelle: blasmusik, Martina Faller Mit freundlicher Genehmigung Verlag Golden Wind Aktualisiert (Freitag, den 09. September 2011 um 12:02 Uhr) |


Das Fagott wird mit einem
Das Saxophon gehört durch die Art des Mechanismus und des Musikstücks mit 

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Vom Waldhorn gibt es verschiedene Modelle. Das Doppelwaldhorn in F und B ist das vollkommenste (wird auch bei uns im Musikverein gespielt). Das Waldhorn wurde aus den einfachen Jagd- und Militärhörnern nach und nach zu seiner heutigen Vollkommenheit entwickelt. Ein tolles Blechblasinstument mit wunderschönem Klang, welches das Klangbild eines Orchesters verfeinert.
Die Posaune zählt außer Trompete, Flöte und Pauke mit zu den ältesten Instrumenten. Die heute gebräuchliche Art ist die Zugposaune. Die Noten werden im Baßschlüssel geschrieben. Es gibt mehrere Modelle. Die Jazz-Posaune ist etwas enger, auch mit kleinerem Schallbecher, gebaut als die Konzert-Posaune.
Das
Die Tuba (Baß) ist das tiefste Blechblasinstrument. Ein ganz wichtiges Instrument im Blasorchester, aber auch im Symphonieorchester. Tuben oder Bässe gibt es in verschiedenen Größen und in verschiedenen Stimmungen. Die gebräuchlichsten sind die B-Tuba oder die Es-Tuba für das Blasorchester. B-Tuben sind 3- oder 4ventilig. 4ventilige erleichtern das Spiel. Im Symphonieorchester wird die 6ventilige F-Tuba verwendet.
Zum Sammelbegriff „Schlagzeug“ gehört eine große Anzahl verschiedener Trommeln, 

Zum Schlagzeug gehören zum Beispiel: Große Trommel, kleine Trommel, Tom-Tom,
Der Grösste in der Streicherfamilie ist der Kontrabass; er hebt sich von seinen Geschwistern besonders ab. Während bei Geige, Bratsche und Cello die Saiten in Quinten - im Fünftonabstand - gestimmt sind, stimmt man beim Bass in Quarten. Das heisst: Der Abstand zwischen zwei Saiten beträgt vier Töne. Der Kontrabass hat vier, häufig aber auch fünf Saiten.
"Glicibarifono", Süß-Tieftöner, nannten die Italiener die Bassklarinette. Und in der Tat darf man sich von ihrem Äußeren nicht täuschen lassen. "Beim Anblick dieses großen, ja riesigen Instruments glaubten die Hörer, dass sie harte und raue Töne zu hören bekommen würden, statt dessen hören sie schöne, volle, starke und weich klingende Töne...", notierte der belgische Musikforscher Francois J. Fetis. So unverwechselbar wie ihr Klang, so groß ist ihr Tonumfang. In Sachen Tonumfang macht der Bass-Klarinette macht der Bass-Klarinette nämlich kein anderes Blasinstrument etwas vor, darin übertrifft sie alle anderen. Kann sie doch so tief spielen wie ein Fagott, aber auch beinahe so hoch wie eine normale Klarinette. Auch in der Dynamik kann sie die volle Bandbreite ausschöpfen. Extreme Lautstärken im fff ist für sie genauso möglich wie das Einsetzen in ppp, selbst in beliebiger Tonhöhe.